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Europacup Auftakt in Trysil

Vollgetankt mit Motivation ging es direkt von Aspen nach Trysil zum Europacup Auftakt. Dort standen ein Riesenslalom und ein Slalom auf dem Programm.

Mit Startnummer 2 konnte ich die Bedingungen im Riesenslalom optimal ausnützen und mit 1,27 Vorsprung den Sieg nach Hause fahren. Im Slalom lief der erste Durchgang nicht ganz nach Wunsch, konnte aber im zweiten mit 2. bester Laufzeit noch auf Rang 6 fahren. In Summe bin ich echt happy mit dem Ergebnis und fliege heute mit dem Weltcup direkt weiter nach Are. Dort geht es am kommenden Samstag (12.12.) mit dem Riesenslalom und am Sonntag (13.12.) mit dem Slalom weiter. Ich freu mich schon :).

Drückt mir die Daumen. Liebe Grüße.
Eure Stephi

 

Meine Gedanken zu Aspen

Zwei Wochen vor Rennbeginn in Aspen reiste ich bereits mit der Speedgruppe in das 2h entfernte Vail an. Dort konnte ich eine Woche mit der Speedgruppe trainieren und meinen noch geringen Erfahrungsschatz in diesem Bereich erweitern.

Es hat riesen Spaß gemacht zwischendurch mal richtig aufs Gaspedal zu drücken und mit den Speedmädls Erfahrungen auszutauschen. Nach zwei guten Trainingswochen ging es voller Vorfreude im 9er Van nach Aspen, wo ein RS und zwei SL auf dem Programm standen. Mit #42 startete ich am Freitag (27.11.) in den Riesenslalom, qualifizierte mich für den 2. Lauf und fuhr auf Endrang 20. Mein erster Top 20 Platz im Weltcup 🙂 – echt cool.

Im ersten Slalom am Samstag (28.11.) hab ich alles gegeben, viel riskiert und schied leider ein paar Tore vor dem Ziel aus. Ich habe gespürt, dass der Lauf gut war und ich die Chance hatte mich zu qualifizieren, daher war es anfangs sehr ärgerlich. Es sollte nicht sein und so stellte ich mich direkt auf die nächste Chance am Sonntag (29.11.) ein. Mit #63 ging ich in den zweiten Slalom und fuhr mit starken Zwischenzeiten auf Platz 29. Im zweiten Lauf wollte ich nochmal eine Schippe drauflegen, habe jedoch leider den Rythmus nicht gefunden und schied wenige Tore nach dem Start aus.

Trotz zwei Ausfällen fliege ich mit gutem Gefühl nach Hause. Die Zwischenzeiten zeigen mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich bin in Gedanken bereits in Are und freue mich auf meine nächsten Chancen.

Ich schicke viele Grüße nach Hause und möchte mich für die vielen Daumendrücker vor dem TV bedanken :). Hier noch ein paar Impressionen.

Eure Stephi

Umzug für den Einzug in den Weltcup

Seit meiner Kindheit stehe ich auf den zwei Brettern, die meine Welt bedeuten. Im wunderschönen Tiroler Tux habe ich in jungen Jahren das Schifahren erlernt und dafür direkt vor der Haustüre einzigartige Bedingungen vorgefunden.

Mittlerweile trainiere ich im ÖSV Ski Alpin A-Kader (Technikgruppe) und bin fest davon überzeugt, dass ich den Sprung in den Weltcup schaffen kann. Ein notwendiger Schritt dafür ist für mich der Umzug von Tux nach Innsbruck, wo ich am Olympia-Trainingsstützpunkt ideale Bedingungen vorfinde. Dadurch wird es mir ermöglicht, täglich bis zu 2,5 Stunden weniger auf der Straße zu verbringen und dafür wertvolle Zeit und Kraft fürs Training aufzubringen.

Eure Unterstützung zählt

Der Weg an die Weltspitze im Skisport ist kein leichter. Talent und Ehrgeiz sind oftmals nicht ausreichend, um Träume wahr werden zu lassen – ein optimales Trainingsumfeld ist Grundlage für die großen Erfolge. Da mich meine Eltern nur bedingt finanziell unterstützen können, bin ich auf Eure Hilfe angewiesen! Mit Eurem Beitrag helft ihr mir dabei, eine Wohnung in Innsbruck zu finanzieren – und dadurch optimal trainieren zu können.

“Man muss seinen Traum finden, dann wird der Weg leicht!”

Mein Ziel ist klar: ich möchte in der kommenden Saison im Weltcup in die Punkteränge fahren und mein Talent unter Beweis stellen. Auf diesem Weg bin ich auf Euren finanziellen Beitrag angewiesen, um die Mietkosten in Innsbruck bestreiten zu können. Helft mir, meinen Traum zu verwirklichen – jeder Euro zählt!

Hier geht’s zu meinem Projekt

 

Überseetraining in Neuseeland

Am 10. August war es soweit – die Weltcupgruppe machte sich auf den Weg zum Überseetraining nach Neuseeland. Bereits zum dritten Mal bin ich dabei und erfreue mich erneut riesig an den atemberaubenden Panoramen, die sich uns bieten. Mittlerweile liegen bereits zwei Wochen intensives Schnee- und Konditraining hinter uns.

Die ersten Tage hatten wir mäßige Wetter- und Schneebedingungen, weshalb wir mit dem Slalomtraining gestartet haben. Abgesehen davon, dass es unheimlich Spaß macht wieder auf den Skiern zu stehen, läuft das Slalomtraining gut und die ersten Fortschritte sind zu erkennen. Nach einem tollen Regenerationstag mit den Mädls zwischendurch stecken wir nun inmitten dem GS-Training.

Es wird auch dieses Jahr die “New Zealand National Championships” geben, wobei die ÖSV-Aufstellung noch nicht bekannt ist. Dazu werden die Trainingsergebnisse zur Entscheidung herangezogen. Ich bin gespannt und freue mich auf einen möglichen Einsatz.

Ich melde mich mit weiteren Infos. Bis dahin schöne Grüße in die Heimat.
Eure Stephi

 

Trainieren in luftiger Höhe

Anfang Juli durfte ich mit dem Technik-Weltcupteam einen intensiven Konditionskurs in Lienz in Osttirol absolvieren. Neben Mountainbiken und Konditionseinheiten stand ein besonderes Highlight auf dem Programm: Ganzkörpertraining im Hochseilgarten am Hochstein.

Auch wenn das Balancieren in luftiger Höhe etwas Überwindung gekostet hat – es hat uns allen riesigen Spaß gemacht. Zudem war es eine tolle Abwechslung zum intensiven Konditions-Block. Danke an die großzügige Unterstützung durch den Tourismusverband Osttirol, welcher diesen Konditionskurs ermöglicht hat!

Trainieren und regenerieren in der Therme Laa

Die intensive Trainingsvorbereitung für die Saison 2015 hat das Technik-Weltcupteam Mitte Juni in die Therme Laa geführt.

Gemeinsam mit den Europacup-Mädels haben wir einen intensiven Konditionskurs absolviert. Ebenso haben uns die acht besten Schülerinnen der “Michaela Dorfmeister Mittelschule” aus Lilienfeld begleitet und ein paar wertvolle Tipps abgeholt. Das Training drehte sich voll und ganz um den sogenannten „Brain Sport“ – einem besonders anspruchsvollen Training für Körper und Geist. Dabei wurden durch nicht alltägliche koordinative, kognitive und visuelle Aufgaben Wahrnehmung, Reaktionsfähigkeit und somit auch die sportliche Leistung gefördert. Es hat definitv riesigen Spaß gemacht!