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Olympia: RS vom Winde verweht

Leider wurde der Riesenslalom aufgrund starkem Wind verschoben. Meine ersten Olympia Erfahrungen & Erlebnisse bisher waren sehr spannend. Es ist ein wahres Highlight hier dabei zu sein, dieses Spektakel hautnah mitzuerleben und gleichzeitig fokussiert auf die eigene Leistung zu bleiben.

Mir ist es wichtig, mich nicht zu sehr vereinnahmen zu lassen, bei mir zu bleiben, zu tun was mir gut tut und am Wettkampftag mein gutes Skifahren abzurufen. Es geht mir gut, bin top motiviert für den Riesenslalom und freue mich auf ein super Rennen.

Ich wünsch euch zuhause trotz Zeitverschiebung viel Spaß beim Verfolgen.

LG eure Stephi

Mein neuer Wegbegleiter: Audi Q5

Darf ich vorstellen? Mein neuer Wegbegleiter auf der Straße – ein weißer Audi Q5. Ich möchte mich herzlich für die Kooperation bedanken und bin stolz darauf dieses Auto fahren zu dürfen. Lest hier das Statement von VOWA & Audi zur Kooperation mit mir.

VOWA und Audi:
“Stephanie Brunner ist ab sofort mit einem Audi Q5 von VOWA Innsbruck unterwegs!
VOWA Geschäftsführer Erwin Cassar hat der Kooperation zwischen Stephanie, VOWA und Audi gleich grünes Licht gegeben. Die Förderung junger Talente mit so viel Potenzial ist in jedem Fall eine gute Sache. Mit Audi und dem Vorsprung durch Technik ist Stephanie Brunner jederzeit komfortabel und vor allem sicher unterwegs und mit dem Audi Allrad quattro ist der Q5 auf Schnee genauso zu Hause wie Stephi. Erwin Cassar und das gesamte VOWA Team wünschen Ihr allzeit gute Fahrt und natürlich viele Erfolge!”

Die Freude liegt ganz auf meiner Seite und bedanke mich nochmals für euer Vertrauen in mein Potenzial.

Liebe Grüße
Eure Stephi

Foto Links = Martin Oberwimmer (Audi Markenleitung) / Foto Rechts = David Spirk (Audi Verkauf)

Mitten drin

Die letzten Wochen war einiges los. Nach jeweils einem 5. Riesentorlauf Platz in Lienz und Kranjska Gora, möchte ich heute auch im Slalom in Flachau meine guten Schwünge zeigen. Am Sonntag durfte ich zum ersten Mal Gast bei Sport am Sonntag sein. Vielen Dank für die Einladung, war eine coole Erfahrung.

Wer das Interview noch nicht gesehen hat, hier geht’s zur ORF TVthek (noch 5 Tage verfügbar).

Drückt mir für heute die Daumen. Ich starte mit #27 ins Rennen.

Liebe Grüße
Eure Stephi

Die Saison ist eröffnet!

Ein cooles und sehr intensives Wochenende in Sölden liegt hinter uns. Vor dem ersten Rennen ist es immer schwierig einzuschätzen, wo man genau steht. Dass ich mit einem 4. Platz in die Rennsaison einsteige, war für mich eine große Erleichterung & macht richtig Lust auf MEHR.

Ich freue mich auf die nächsten Rennen und bin definitiv READY für die Saison.

Bevor es zum ersten Slalomrennen nach Levi geht, stehen noch ein paar Trainingstage auf dem Programm. See you there!

Eure Stephi

Zufrieden mit erster Weltcup-Saison

Mit Spitzen-Ergebnissen, einzigartigen Sportler-Höhepunkten und wertvollen Erfahrungen beende ich eine tolle Weltcup-Saison 2016/17. Mit einem 4. Platz beim Weltcup-Auftakt in Sölden konnte ich von Beginn an gut aufzeigen. Tolle Riesentorlauf-Ergebnisse und ein 5. Platz bei den Weltmeisterschaften in St. Moritz sorgten für weitere Highlights.

Mit einem tollen Auftakt hat meine erste Weltcup-Saison im Oktober 2016 in Sölden begonnen. Gleich beim ersten Rennen durfte ich mich über einen 4. Platz im Riesentorlauf freuen. Vor heimischem Publikum an den Start zu gehen und den Tag als beste Österreicherin zu beenden – alle meine Erwartungen wurden weitaus übertroffen. Dadurch habe ich viel Selbstvertrauen gewonnen und konnte weitere Top 15 Platzierungen einfahren.

Die Saison war auch von manchen Ausfällen geprägt, weil ich immer versuche ans Limit zu gehen. Aber auch diese Erfahrungen sind wertvoll und speziell im Sommer werde ich daran arbeiten: schnell zu sein und die Erkenntnisse aus der Saison gut umzusetzen.

Ein weiteres Highlight der vergangenen Saison waren natürlich die Weltmeisterschaften in St. Moritz. Mit einem 5. Platz im Riesentorlauf konnte ich erneut mein Können unter Beweis stellen. Zudem war ich sehr stolz, dass ich beim Team-Bewerb Österreich vertreten und diese spannenden Rennen im direkten Vergleich mit den Gegnerinnen bestreiten durfte.

Ebenso möchte ich mich in den Speed-Disziplinen weiterentwickeln, denn auch in diesem Bereich sehe ich viel Potential. Mit einem Sieg in einem Europacup-Rennen sowie weiteren Platzierungen habe ich einen guten Grundstein gelegt. Ebenso durfte ich die Saison im Slalom versöhnlich abschließen, mit einem 5. sowie einem 3. Platz bei den österreichischen und slowenischen Meisterschaften.

Auch wenn ich bei den Rennen alleine an den Start gehe – hinter mir steht ein großes und wertvolles Team. Allen voran ein herzliches Dankeschön an meinen HEAD Servicemann Benedikt Auinger, der unermüdlich für schnelle Skier sorgt. Ebenso erhalte ich von den ÖSV Trainern, von meinen Sponsoren TUX und IXSO sowie von meiner Fangemeinde alle erdenkliche Unterstützung. Insbesondere meine Heimatgemeinde TUX steht seit mehreren Jahren hinter mir, was mich besonders stolz macht. VIELEN DANK für euer Vertrauen!

Nun gilt es für mich ein paar Tage zu relaxen sowie wertvolle Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen. Und dann kann ich es kaum erwarten, bis die Vorbereitungen im Mai wieder losgehen.

Bis bald,
Eure Stephi

WM 2017: Alle Erwartungen übertroffen

Vor rund zwei Wochen bin ich mit riesiger Vorfreude und absolut keinen Erwartungen nach St. Moritz zu den Weltmeisterschaften gereist. Mit zwei fünften Plätzen im Gepäck schließe ich dieses Großereignis nun erfolgreich ab und bin extrem happy mit meiner Performance.

Der Start-Countdown läuft, die Kameras sind auf mich gerichtet, der Start ist freigegeben, letztes pushen und los gehts. Dieser Nervenkitzel vor dem WM-Riesentorlauf war einfach wunderbar zu erleben. Speziell im ersten Durchgang wollte ich unbedingt das Ziel erreichen und habe meinen Lauf taktisch mit etwas Respekt und Sicherheit angelegt. Nach einer guten Zwischenplatzierung und einem extrem guten Gefühl konnte ich dann im zweiten Lauf voll attackieren und mit der viertbesten Zeit den 5. Platz fixieren. Einerseits haben mir nur 0,56 Sekunden auf die Bronzemedaille gefehlt – ein Wimpernschlag. Aber natürlich bin ich extrem glücklich, dass ich bei der großen Siegerehrung mit dem 5. Platz dabei sein konnte – Seite an Seite mit den Weltbesten.

Ebenso war es eine große Ehre für mich, im Teamwettbewerb die Skination Österreich zu repräsentieren. Ich habe alles gegeben, leider hat es schlussendlich nicht fürs Finale gereicht. Eine weitere tolle Erfahrung für mich aber allemal.

Wertvolle Erfahrungen, Kraft und Motivation
Zusammenfassend hab ich mit zwei fünften Plätzen alle meine Erwartungen übertroffen. Ebenso nehme ich wertvolle Erfahrungen mit: ich habe dem Druck dieses Großereignisses sehr gut standgehalten und besser gelernt, mit dem Medienrummel umzugehen. Zudem war die Leidenschaft für unseren Skisport speziell in St. Moritz spür- und erlebbar – mit jubelnden Fans im Zielbereich und einer professionellen Organisation. Diese letzten Tage werden mir immer in wertvoller Erinnerung bleiben und geben mir viel Kraft und Motivation für die nächsten Rennen sowie das Weltcup-Finale Mitte März. Da heißt es nochmals gute Ergebnisse zu liefern und eine Basis für die Saison 2017/18 zu legen.

Ausbau im Speed-Bereich
Speziell in den letzten Monaten habe ich gesehen, dass mein Herz nicht nur für die technischen Disziplinen schlägt – sondern auch in den Speed-Disziplinen sehe ich viel Potential und Leidenschaft. Deshalb werde ich die Super-Gs auch bestreiten, um wertvolle Renn-Kilometer zu sammeln und mich für die kommende Saison 2017/18 gut vorzubereiten.

Ein starkes Team ist alles!
Auch wenn wir die Rennen als Einzelsportler bestreiten – hinter meinen Erfolgen steckt ein professionelles, tolles Team: Trainer, Servicemann, Ausrüster sowie Mentoren und Management. Akribisch arbeiten wir gemeinsam an Details, damit ich in den Rennen alles geben kann und mit physischer sowie mentaler Sicherheit und Stärke unterwegs bin. Danke an jeden Einzelnen, der mich auf meinem Weg begleitet und unterstützt!

Für mich bedeutet der Skisport pure Leidenschaft – auf meinen zwei Brettern zu stehen ist reine Freude. Ich hoffe, dass ich auf meinem Weg speziell den jüngsten SportlerInnen ein Vorbild sein kann und dabei helfe, die Begeisterung für den Skisport weiter zu tragen. Danke für eure Unterstützung und drückt mir die Daumen für die letzten Rennen – ich freue mich schon sehr darauf.

Eure, Stephi